In dieser Woche hatte ich die Möglichkeit, im Janus Pannonius Museum (Fünfkirchen) an dem museumpädagogischen Workshop „Wer bin ich?“ teilzunehmen, der von dem Verein für Ungarndeutsche Kinder (VUK) organisiert und durch die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg finanziert wurde. Das Thema des Workshops war der „Malenkij robot“ – grundsätzlich kein einfaches Thema, aber die Teenager wurden hier damit aus einer völlig anderen Perspektive vertraut gemacht.



Dank der einleitenden Dramaspiele konnten sich die Schüler/innen leicht auf die gemeinsame Arbeit einstimmen, es entstand eine vertrauensvolle Atmosphäre, die zu wertvollen Gesprächen führte. Während des Workshops hatten die Schüler/innen die Möglichkeit, verschiedene Gegenstände als Erinnerungsstücke anzuschauen, was ihnen die zuvor vorgestellten Geschichten greifbarer machte. Das Programm endete mit der Präsentation der von den Lernenden erstellten Plakate. Es war interessant zu sehen, wie die einzelnen Gruppen das Thema bearbeitet hatten und was sie besonders berührt hatte. Es ist ganz anders, in der Schule über diese Ereignisse der Vergangenheit zu hören oder sie auf diese Weise im wahrhaften Sinne zu „erleben“.
Brigitta Lang-Nagy











